Ökumene

Eninger Ökumene

24.10.2025 Neue Ökumenkerze wurde entzündet

Ein Meter hoch, ein Durchmesser von achtzehn Zentimeter, bunte Farben und vier Dochte – das ist die neue Ökumene Kerze.

Nachdem die alte Kerze nach vielen Jahren sehr weit abgebrannt war, beschlossen Mitglieder der Eninger Ökumene eine neue zu gießen, zumal die Vorgängerin nur drei Dochte besaß. Inzwischen gehört neben der evangelischen, katholischen und evangelisch-methodistischen auch die neuapostolische Gemeinde zum ökumenischen Arbeitskreis der Eninger Kirchen.

Zur Kerze beigetragen haben viele Eninger, die einem Aufruf folgten und Wachsreste spendeten. Sortiert nach Farben finden sie sich nun in der Kerze wieder.  Nach und nach fügte sich Schicht um Schicht aneinander. Danke an Familie Braun, bei denen das Angießen stattgefunden hat und Familie Weinmann, die die Kerze letztendlich fertig gegossen haben. Ohne das Knowhow und Equipment von Eduard Ackermann, wäre die Herstellung der neuen Kerze aber nicht möglich gewesen.

Am vergangenen Freitag wurde die Kerze beim ökumenischen Friedensgebet von jeweils einem Mitglied der vier Gemeinden entzündet.

Sie wird bei allen ökumenischen gottesdienstlichen Veranstaltungen brennen und sichtbar machen: Als Christen sind wir vereint im Glauben an Jesus Christus, dem Licht der Welt.

Unterwegs mit der Ökumene Reutlingen-Innenstadt

Wir laden Sie ein zu einem Ausflug ins Kloster Kirchberg am   Sonntag, 20. September 2026.

Die „ökumenische Familie“ der Innenstadtgemeinden Reutlingens fährt mit Privat-Pkw ins Kloster Kirchberg bei Sulz am Neckar. Dort werden wir bereits zu einer Führung erwartet.

Das Kloster Kirchberg ist ein ehemaliges Dominikanerinnenkloster bei Sulz am Neckar.  Ursprünglich befand sich auf dem Kirchberg eine Burg; ein Arnold von Kirchberg mit zwei Söhnen wird urkundlich erstmals 1095 erwähnt. Graf Burkhard III. von Hohenberg gründete mit etlichen adeligen, frommen Frauen, die in der verlassenen Burg lebten, im Jahre 1237 ein Kloster. Bereits nach zehn Jahren war die Anzahl der Nonnen von anfänglich 10 auf 60 gestiegen. Im Jahr 1381 wurde die Grafschaft Hohenberg an Habsburg verkauft, Kirchberg wurde so bis 1805 eine vorderösterreichische Enklave. Im Zuge der Einführung der Reformation nahm das Kloster Kirchberg Nonnen aus aufgehobenen Dominikanerinnenklöstern in evangelisch gewordenen Ländern auf, vor allem 1564 aus dem Dominikanerinnenkloster Pforzheim. In der Säkularisation kam das vorderösterreichische Kloster 1805 an Württemberg und wurde am 11. Oktober 1806 aufgehoben. Kloster Kirchberg wurde Staatsdomäne. Die Nonnen durften vorerst weiter im Kloster wohnen bleiben, die letzte Nonne verließ es 1855.  In den Räumen wurden eine Staatsdomäne und später eine Ackerbauschule eingerichtet. Zur selben Zeit begann auf dem Kirchberg so etwas wie ein ökumenischer Geist zu wirken. 

Denn seitdem fanden in der Klosterkirche, der Johanniskirche, bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg Gottesdienste beider christlicher Konfessionen statt. Die Klosteranlage verfiel im Laufe der Jahrzehnte mehr und mehr, Teile wurden sogar abgerissen. 1958 übernahmen die Berneuchener Gemeinschaften Kloster Kirchberg – das bis heute im Besitz des Landes Baden-Württemberg ist – und gründeten das Tagungs- und Einkehrhaus „Berneuchener Haus Kloster Kirchberg“. Heute kommen jedes Jahr mehr als 7.000 Menschen auf den Kirchberg: Sie nehmen an Veranstaltungen teil, nutzen das Haus als Tagungsort oder suchen einfach Ruhe und Erholung vom Alltag. Auszug aus wikipedia 

Im Anschluss an die Führung gibt es für uns Gelegenheit in der Klosterschenke bei guten Gesprächen mit sympathischen Mitgliedern unserer ökumenischen Familie gemütlich Kaffee und Kuchen zu genießen. Alle, die in den letzten Jahren dabei waren sind sicher, dass die nicht Mitgereisten wichtige Eindrücke verpasst hätten. 

Deshalb eine herzliche Einladung für dieses Jahr, nichts zu verpassen und sich 

bis zum Sonntag, 13. September       bei Klaus Dieter Scholz (Tel. 0 71 21/ 33 82 22)      anzumelden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Es laden ein: Katholische St. Wolfgangkirchengemeinde, Methodistische Erlöserkirchengemeinde und Evangelische Neue Marienkirchengemeinde.